»Zur Nachtzeit glaubt ein Atheist halb an Gott.«

— E. Young

Licht, Schein.

gebloggt am 12. Juni 2009 von Kersten A. Riechers
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Karlshofdach

Außenbeleuchtung, Straßenbeleuchtung, Helligkeit, Sicherheit, Fortschritt – unabdingbar? Licht kann auch schädlich sein. Lichtverschmutzung, also Umweltverschmutzung durch Licht, ist noch wenigen bekannt und bewusst, und doch so gravierend. Wen sie betrifft, warum es soweit kommen konnte und wie überbelichtet Darmstadt eigentlich ist, liest man am besten in unserem Buch. Bis dahin: Licht aus!


Norwegische Nächte

gebloggt am 9. Juni 2009 von Florian Siebeck
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trondheim-nachts

Nur mal am Rande: Es ist 23 Uhr, das Bild ist wenige Minuten alt und was sieht man? Die Sonne scheint. Wir sind in Trondheim, der nördlichsten Partnerstadt Darmstadts – und lieben die Nacht hier. Dunkel ist es eigentlich nie, und während in Darmstadt alle langsam zu Bett gehen, schauen wir uns mal um, wie das Leben in Trondheim noch tobt.

Ob man es glaubt oder nicht, als waschechter Heiner fühlt man sich in Trondheim fast wie zu Hause, nur (noch) etwas kleiner. Es gibt den Luisenplatz (heißt Olav hier), das Luisencenter (Trondheim Torg) – und statt Merck gibt’s hier die Nidar-Fabrik, die Norwegens beste Schokolade produziert.

Was wollt ihr wissen? Was sollen wir herausfinden? Schreibt Kommentare – wir sind schließlich nicht zum Vergnügen hier. Ha det bra!


Es ist Pflanzzeit: Guerilla Gardening macht Darmstadt bunter

gebloggt am 7. Juni 2009 von Tobias Reitz
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“Guerilla Gardening ist – wie der Name schon sagt – wildes, illegales Gärtnern.” Die Dokumentarfilmer Katrin Verschaffel, Nadine Hofmann und Patrick Abele haben Darmstädter Tulpen-Terroristen bei ihrer nächtlichen Arbeit begleitet. Im Schutze der Dunkelheit streift die Roten Bete Fraktion durch die Stadt. Ihre Mission: Darmstadt muss bunter werden. Ihre Waffen: Harken, Gießkannen, Spaten, Samenbomben und bunte Blumen.

Exklusiv hat uns die Garten-Guerilla das Geheimrezept für die blumigsten Bomben der Erde überlassen. Carpe noctem – Darmstadt muss bunter werden!

  1. 1 Teil Samen – 3 bis 5 Teile Kompost/Erde - 3 bis 5 Teile Tonpulver
  2. Samen mit Kompost/Erde vermengen
  3. Tonpulver zugeben und ebenfalls vermengen
  4. Zum trockenen Samen-Erde-Ton-Mix nach und nach vorsichtig Wasser gießen. Nicht sofort die gesamte Masse befeuchten, da sie sonst härtet, bevor sie verarbeitet werden kann. Nur gerade soviel Wasser verwenden, dass sich die Masse gut verarbeiten lässt.
  5. Jeweils etwas von der Mischung nehmen und zwischen den Handflächen zu kleinen Kugeln formen. Die sind fertig, wenn die Kugeln weich, einigermaßen glatt und rund sind.
  6. Die Samenbomben für ein bis zwei Tage zum Trocknen auslegen - am besten in der Sonne. Zusätzliche Hitzequellen können die Samen unbrauchbar machen: keine Heizung, Fön, Ofen o.ä. verwenden!
  7. Die getrockneten Samenbomben lassen sich sehr gut streuen oder werfen. Sie halten sich über mehrere Wochen, sofern sie kühl und gut belüftet gelagert werden. Eine Aufbewahrung in Plastiktüten ist ungeeignet – die Samenbomben können schimmeln!
  8. Für sichere und sichtbare Erfolge ca. zehn Samenbomben pro Quadratmeter berechnen. Mit einer größeren Menge können sogar brachliegende Flächen wiederbelebt werden.
  9. Ab und zu vorbeischauen und gießen!

You’re at HOME, Baby!

gebloggt am 6. Juni 2009 von Rebecca Sandbichler
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In meinem Artikel “Die letzte Nacht”, zu dem ich hier noch nicht allzu viel verraten möchte, geht es uns an den Kragen: Wenn das Ende naht und wir vom Erdboden verschwinden, dann haben wir das unter Umständen nur uns selbst zuzuschreiben.

Ein neuer Dokumentarfilm bietet uns nun kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in wenigen Jahrzehnten blühen könnte, wenn die Menschheit weiterhin in diesem Tempo wachsen, Ressourcen verbrauchen und die Umwelt zerstören sollte. HOME hält uns den Spiegel vors Gesicht. Gnadenlos fliegt die Kamera über gerodete Wälder, mickrige Reste einstiger Gletscher, verdörrtes Ackerland. Zahlen, die wir gerne vergessen, werden immer und immer wieder genannt. Hunger, Durst, Krankheit, Ausbeutung – so viele Menschen sind betroffen und plötzlich sind sie ganz nah.

Der Film von Yann Arthus-Bertrand hatte gestern, am 5. Juni  Premiere - genau am „World Environment Day“ des United Nations Environment Programme (gewusst?). Er wurde in über 50 Ländern gleichzeitig ausgestrahlt – und hält damit einen neuen Weltrekord. Der Film ist nicht-kommerziell, emissions-neutral produziert und steht auf YouTube zur Verfügung.

In Deutschland gibt es bisher keinen Verleih, der den Film in die Kinos bringen möchte. Gestern wurde er allerdings “exklusiv” auf n-tv im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Finanziert wurde das Projekt vom Hauptsponsor, der PPR Gruppe, die namhafte Modemarken wie Yves Saint Laurent, Gucci oder Stella McCartney vertritt.

Wer nach eineinhalb Stunden atemberaubend schöner, aber trauriger Bilder, noch nicht vollständig von Depressionen gelähmt ist, kann sich hier informieren, wie die Katastrophe abzuwenden ist.

Der offizielle Trailer zum Film sollte selbst “Umwelt-Egalisten” überzeugen, sich die Doku mal anzusehen. Zumindest bekommt man in Top-Qualität faszinierende Eindrücke von Winkeln der Erde geboten, die man so wahrscheinlich niemals wird erleben dürfen.


Ein Häppchen Nacht

gebloggt am 3. Juni 2009 von Tobias Reitz
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“nachts in darmstadt” zu Gast bei den Kulturhäppchen. Im feinsten Nachtzwirn nahmen unsere beiden Gesandten Rebecca Sandbichler und Florian Siebeck Platz auf der Couch von Gastgeber Axel Röthemeyer. Just in time, denn unmittelbar vor dem illustren Auftritt bei der einzig wahren Latenight-Show der Stadt im Schlosskeller, hatte Fotoakrobat Florian noch einen Termin mit Hannibal Lecter und Catwoman im Rosengarten. Monster oder Superheld? Wer den Kampf gewonnen hat, seht ihr schon bald in unserer kleinen feinen Publikation.

nachts in darmstadt bei den Kulturhäppchen

Genug der Propaganda – zurück auf die Couch. Mit Kulturmajor Axel, der sich neben Nesh Vonk selbst mit einem Gedicht in “nachts in darmstadt” verewigen wird, blickten wir zurück auf das Ende des darmspiegel und nach vorne auf “nachts in darmstadt.” Zudem zeigten wir der Kulturhäppchenszene den Dokumentarfilm: “Guerilla Gardening”. Der ist schon fast hier im Blog zu sehen.

Was wir in dieser Nacht alles gelernt haben: Am Sonntag machen wir ein Kreuzchen bei Ja, die einzige Ausrede am 24. Juli nicht bei unserer Pyjama-Party im Schlosskeller zu erscheinen, ist das Nonstock-Festival, in Nepal tarnen sich Farne als Bäume und Bäume als Farne, der längste Film der Welt heißt “ 10 Tage Jan” – der Name ist Programm – das Darmstadtium ist “ganz mieses Feng Shui”, wir sollten es in ein autonomes Jugendzentrum umwandeln; wir gehen mal wieder ins Theater und trinken Hirnfick aus Kokablättern beim Absinth-Boy. Vielen Dank liebe Kulturhäppchen – es war uns ein Fest.


YÖ* — Zu Gast bei den Kulturhäppchen

gebloggt am 20. Mai 2009 von Kersten A. Riechers
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schlosskeller_kulturhaeppchen_juni

Wir sind zu Gast bei den »Kulturhäppchen« – am Dienstag, 2. Juni 2009, ab 21 Uhr. Nur im Schlosskeller.

* »Nacht« auf Finnisch


Neulich nachts beim Krone-Döner

gebloggt am 14. Mai 2009 von Anke Schuhardt
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Darmstadt. Nacht. Ausgehen. Freunde treffen. Feiern. Trinken. Hunger. Wohin? Na klar, zum Döner neben der Krone. Samstagnacht waren auch wir da. Natürlich nur zu Recherchezwecken. Was für Weisheiten wir erzählt bekommen haben, könnt ihr bald in unserem Buch nachlesen.

Dönertalk


PPPParty: Ein Jahr Stadtkultur-Magazin P

gebloggt am 13. Mai 2009 von Johanna Emge
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PPPARTY

Darmstadts Nacht lebt ja doch: Unsere Pfreunde vom P-Magazin feiern einjähriges JuPiläum und laden am 20. Mai alle zur Party ins 603 qm ein. Eine große Sause auf drei Floors mit sPektalulärem Line-up, P-oetry Slam und Live-Cover-Contest. Partyeinstieg pünktlich um 20:30 Uhr, Eintritt 6 Euro.


Darmstadt und romantisch?

gebloggt am 11. Mai 2009 von Lysann Kurpiela
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Bei der Themensuche rund um “nachts in darmstadt” kam uns der Gedanke zu einem Artikel über die romantische Nacht. Dabei dachten wir nicht nur an lauschige Plätzchen in Darmstadt. Nein, Romantik als literarische Epoche, die sich besonders mit dem Wesen der Nacht beschäftigt hat, der großen Ungreifbaren.

Doch wer waren die Darmstädter Romantiker? Wir wollten euch den Lokalbezug geben, damit ihr eurer Liebsten Gedichte auf Originalschauplätzen rezitieren könnt. Bei der Recherche kam jedoch heraus: Es hat wohl keinen einzigen gegeben. Nicht einmal  durchreisende Romantiker haben es lange in Darmstadt ausgehalten. Der Artikel lautet daher jetzt: “Warum es keine Romantik in Darmstadt gibt”. Die ganze Geschichte könnt ihr bald im Buch nachlesen.


Guerilla Gardening

gebloggt am 10. Mai 2009 von Florian Siebeck
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Guerilla Gardening

Darmstadt, eine Beton- und Asphaltwüste? Nicht ganz – trotzdem gibt es einiges zu verschönern. In unserem Fall: zu bepflanzen. Also, Augen auf in der Innenstadt, vielleicht entdeckt ihr unsere bunten Blumen und Pflanzen – falls sie nicht schon längst wieder herausgerissen wurden.