Auf’m Podspot

gebloggt am 29. Juli 2009 von
Kommentare deaktiviert

Natürlich habt ihr alle schon heute morgens um sieben gehört, was ich Wichtiges zum Buch zu erzählen hatte. Aber, weil es so schön war, könnt ihr euch den AudioMax-Beitrag noch zehn, fünfzehn Mal als Podcast anhören. Oder auch hundert Mal oder tausend.

Danach hat sich bei euch garantiert unsere Shop-Domain ins Hirn gebrannt, sodass ihr sie sogar rückwärts aufsagen könntet, wenn ihr an den Beinen aufgehängt von der Decke baumelt.

Ach, und in einer halben Stunde läuft er sogar noch mal bei RadaR (13.00 Uhr, punktgenau). Nur, falls ihr auf ein hundertundeintes Mal (jaaa, so schreibt man das sicher) Wert legen solltet.


Wenn das rote Lämpchen blinkt

gebloggt am 28. Juli 2009 von
Kommentare deaktiviert

Fast gerade eben bin ich vom Interview mit der RadaR-Moderatorin Mareike Helm zurückgekommen. Etwa eine halbe Stunde lang habe ich mich mit ihr für ihre Sendung AudioMax über unser Buch, die Nacht in Darmstadt und den darmspiegel Verlag unterhalten. Das Interview wurde nicht live gesendet, sondern ist morgen für Frühaufsteher um 7.00 und dann noch mal um 13.00 Uhr zu hören.

Stattdessen könnt ihr aber auch den Livestream auf der Website nutzen oder euch den Podcast zu Gemüte führen.

Obwohl ich natürlich furchtbaren Stuss geredet habe und hinterher allles besser formuliert hätte, fand ich diese erste Radio-Erfahrung sehr spannend. Da könnte man Lust auf mehr bekommen…


Trari! Trara! Die Post ist da!

gebloggt am 28. Juli 2009 von
ein Kommentar

Heute haben die ersten zufriedenen Kunden aus dem Onlineshop ihre Bücher erhalten. Wir hatten sie allerdings bereits am Donnerstag fachmännisch eingetütet – die Büchersendungen brauchen also ihre Zeit. Wer sehr knapp vor Erscheinen bestellt oder überwiesen hat: Bitte geduldet euch also noch ein bisschen, bevor ihr bei uns Sturm klingelt;-)

Doch auch ehrliche Versehen sind nicht ausgeschlossen: Gerade habe ich mit einer Kundin aus Darmstadt telefoniert, die statt zwei nur ein Buch erhalten hat. Missgeschicke wie dieses tun uns sehr leid. Wir bemühen uns, nichts zu übersehen, aber es sind so viele Dinge beim Versenden zu beachten, da passieren Fehler. Fehler, die wir selbstredend sofort korrigieren.

Solltet ihr euer Buch noch nicht erhalten haben, könnte das mehrere Gründe haben:
— Ihr wart betrunken, als ihr bestellt habt. Dann lieber noch mal.
— Ihr habt gerade erst geordert und unser Versandsklave hatte seinen freien Tag.
— Ihr habt eure Tans und/oder euren Job, Laptop, Klick-Zeigefinger verloren und daher noch nicht überwiesen.
— Ihr habt uns das Buch an euren unverschließbaren Wohnheimbriefkasten versenden lassen. Not good.
— Wir haben mal wieder Mist gebaut. Dann bitte mich belästigen.

Allen, die ihren Schatz inzwischen im Arm wiegen können, wünschen wir viel Freude mit dem Buch!


Große Nummer

gebloggt am 26. Juli 2009 von
4 Kommentare

os_nummerierung

Noch im Pyjama und vollkommen erledigt von den Eskalationen der vergangenen Nacht liefern wir euch sehr, sehr, sehr verspätet endlich die Bilder vom Hirnf!§k, der sich “Handnummerierung der Bücher” nennt. Jedes Exemplar ein Unikat, das ist nicht nur einzigartig schön, sondern auch einzigartig anstrengend.

All ihr armen Koksbriefchenfalter, heimarbeitenden Kugelschreiberzusammenbauer und grottenolmigen Champignionerntehelfer da draußen: Wir fühlen mit euch.

Und noch was: Seht ihr, wie toll das protzige Lack-Cover die Umgebung reflektiert? Wenn schon die CD ausstirbt, kann die verdorbene Jugend von heute wenigstens mit Hightech-Printprodukten wie unserem den Mathelehrer an der Tafel blenden oder den Ausschnitt der frühreifen Ehrenrundendreherin zwei Bänke weiter erhellen.

In Teaching Mrs. Tingle würde die kleine Holmes jetzt sagen: “Das ist Ironie.”

***

P.S.: Newbies können die Bildchen auch hier betrachten.


So sieht’s übrigens aus — toll, nicht?

gebloggt am 25. Juli 2009 von
Kommentare deaktiviert

nachts-cover


BETT TASTE

gebloggt am 24. Juli 2009 von
Kommentare deaktiviert

Kurze Zwischenmeldung aus der Chaoszentrale: Bücher sind in den Läden, die ersten Bilder folgen, wenn wir wieder atmen können.

Und nicht vergessen: Euren Riecher für ausgefallene Nachtwäsche könnt ihr uns heute auf der eskalatösesten Pyjama-Party der Stadt im Schlosskeller beweisen. Kommt in eurem verrücktesten Schlafzwirn und ihr kriegt hochprozentige Betthupferln bis ihr selbiges nicht mehr findet. Zur Sicherheit gibt es eine Notschlafstätte zu gewinnen.

Wir sehen uns dort!


Auf der Entbindungs-Station

gebloggt am 23. Juli 2009 von
Kommentare deaktiviert

Achtung Kleber.

17 Liter Kaffee und 118 Zigaretten – wie werdende Väter in den Warteräumen der 70er verbrachten wir gefühlte zehn Stunden in der Zentrale, während die anderen mal schnell zur Druckerei fuhren und die Nabelschnur an der Palette durchtrennten. Die ersten Bilder von der Buchabholung seht ihr hier. Leider erst später folgen entzückende Baby-Bilder und Fotos von zufriedenen Darmspieglern, die jedes einzelne Exemplar – wirklich – mit Samthandschuhen angreifen, um es zu nummerieren.

Doch keine Zeit, keine Zeit, denn jetzt müssen die Kisten für den Vertrieb fertig gemacht und die Kunden aus dem Onlineshop noch beglückt werden.


11/10

gebloggt am 5. Juli 2009 von
ein Kommentar

Obwohl die Redaktionsarbeit und die Gestaltung unseres Buches – im Wortsinn – in den letzten Zügen steckt, gibt es parallel noch viele andere schöne Dinge für uns zu erledigen: Partyplanung, Lesungsorganisation, Plakatgestaltung, Radiospotkonzeption, Presseinformation, Sponsorenbetreuung, Websitepflege und, das sollte man bei all dem nicht vergessen, den Vertrieb des Dings.

Lange haben wir den Strand vor lauter Sand nicht mehr gesehen und sprichwörtlich den Kopf in die Bäume gesteckt. Wie bringt man ein Buch professionell an den Mann? Das wissen wir auch jetzt bestimmt noch nicht so ganz genau, aber wir sind schon einen großen Schritt weiter.

Denn gestern konnten wir mit dem Georg Büchner Buchladen nahe der TU Stadtmitte unseren ersten offiziellen Vertriebspartner gewinnen. Ein gut sortierter Laden, mit Fokus auf Publikationen zu Architektur, Stadtplanung, Design, Philosophie und Gesellschaftswissenschaften, sowie Regale voll mit ausgewählter Belletristik und Lyrik. Besser hätte unser “erstes Mal” nicht ablaufen können. Denn Frau Ott hat uns liebenswürdigerweise schnell erklärt, wie der Hase läuft. Jetzt wissen wir schon besser Bescheid über Partie 11/10, Rabatte und Kommissionssystem.

Wenn Sie auch die Bücherregale Ihrer Kunden mit nachts in darmstadt verzieren möchten, wenden Sie sich an vertrieb [at] nachtsindarmstadt [punkt] de oder rufen Sie an: 06151/6795074. Noch mehr Fakten, Fakten, Fakten finden Sie außerdem in unserem Informationsblatt zum Vertrieb (PDF).

Wir sind eine gute Partie, übrigens.


You’re at HOME, Baby!

gebloggt am 6. Juni 2009 von
Kommentare deaktiviert

In meinem Artikel “Die letzte Nacht”, zu dem ich hier noch nicht allzu viel verraten möchte, geht es uns an den Kragen: Wenn das Ende naht und wir vom Erdboden verschwinden, dann haben wir das unter Umständen nur uns selbst zuzuschreiben.

Ein neuer Dokumentarfilm bietet uns nun kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in wenigen Jahrzehnten blühen könnte, wenn die Menschheit weiterhin in diesem Tempo wachsen, Ressourcen verbrauchen und die Umwelt zerstören sollte. HOME hält uns den Spiegel vors Gesicht. Gnadenlos fliegt die Kamera über gerodete Wälder, mickrige Reste einstiger Gletscher, verdörrtes Ackerland. Zahlen, die wir gerne vergessen, werden immer und immer wieder genannt. Hunger, Durst, Krankheit, Ausbeutung – so viele Menschen sind betroffen und plötzlich sind sie ganz nah.

Der Film von Yann Arthus-Bertrand hatte gestern, am 5. Juni  Premiere – genau am „World Environment Day“ des United Nations Environment Programme (gewusst?). Er wurde in über 50 Ländern gleichzeitig ausgestrahlt – und hält damit einen neuen Weltrekord. Der Film ist nicht-kommerziell, emissions-neutral produziert und steht auf YouTube zur Verfügung.

In Deutschland gibt es bisher keinen Verleih, der den Film in die Kinos bringen möchte. Gestern wurde er allerdings “exklusiv” auf n-tv im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Finanziert wurde das Projekt vom Hauptsponsor, der PPR Gruppe, die namhafte Modemarken wie Yves Saint Laurent, Gucci oder Stella McCartney vertritt.

Wer nach eineinhalb Stunden atemberaubend schöner, aber trauriger Bilder, noch nicht vollständig von Depressionen gelähmt ist, kann sich hier informieren, wie die Katastrophe abzuwenden ist.

Der offizielle Trailer zum Film sollte selbst “Umwelt-Egalisten” überzeugen, sich die Doku mal anzusehen. Zumindest bekommt man in Top-Qualität faszinierende Eindrücke von Winkeln der Erde geboten, die man so wahrscheinlich niemals wird erleben dürfen.